Baltikum


Motorradtour durch das Baltikum | Tourstory

Weite, nahezu unberührte und einsame Landschaften, dazu salziger Fahrtwind im Kurvenland des Lahemaa-Nationalparks und von der nahen Ostsee. Herrenhäuser, renoviert oder desolat. Dazu "Lost places", verlassene Orte und Gebäude wie Gefängnisse, U-Boot-Stationen und ehemals sowjetische Militärgebäude. Dies ist die zweite Tour, deren Schwerpunkt auf Lettland und Estland liegt und die die erste (Litauen & Lettland) ergänzt. Die GPS-Daten gibt es wie immer gratis dazu.

72 Seiten | 4-farbig | Format 21 x 29,7 cm

9,99 €

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Produkteigenschaften

Gedrucktes Journal mit zahlreichen Farbfotos

  • 52 Seiten
  • Format 21 x 29,7 cm

In Liepaja / Lettland zeigt uns Ainars seine Stadt sowie die militärische Hinterlassenschaften wie U-Boot-Hafen und die vielen Bunker, die wie riesengroße Würfel in die Ostsee gespült wurden. Die Letten bezeichnen die Region um Sigulda stolz als "lettische Schweiz", sie ist unser nächstes Ziel. Der Peipussee in Estland bildet die natürliche Grenze zu Russland. Die altrussischen Bewohner leben sehr althergebracht nach ihren eigenen Traditionen.

 

Die nordöstliche Ostseeküste von Estland wartet mit einem kleinen Wasserfall, renovierungsbedürftigen Herrenhäusern und geschichtsträchtigen Burgruinen direkt am Meer auf. Danach erreichen wir den Lahemaa-Nationalpark, er scheint ein Lieblingsziel von Tallinner Motorradfahrern zu sein. Kein Wunder, bei den Kurven, die uns dort erwarten. Im Lahemaa-Nationalpark warten kleine Dörfchen wie das Dorf Käsmu auf einen Besuch. Hier stellt sich die Frage, was man lieber mag: das perfekt restaurierte Gut Palmse oder das imposante, aber reichlich vernachlässigte Herrenhaus Kolga.

 

Ein wenig Großstadt muss sein, also auf nach Tallinn. Aber hier zieht es uns vor allem wieder zu den alternativen Sehenswürdigkeiten: einem überhastet verlassenem Gefängnis und dem hässlich-schönen Stadthallen-Betonklotz Linnahall. Direkt an der Küste gebaut, genießt die Tallinner Jugend von ihrem Dach aus die Sonnenuntergänge.

 

Die Insel Saaremaa im Westen Estlands ist unser nächstes Ziel. Vorher liegt aber noch der bemerkenswerte Bahnhof von Haapsalu. Ursprünglich für den Besuch des russischen Zaren erbaut und ihm zu Ehren mit dem längsten überdachten Bahnsteig in Europa versehen. 

 

Wir wenden uns wieder in Richtung Süden und Lettland. Ein kurzer Besuch beim Lügenbaron in Dunte, dann cruisen wir durch Kurland, den schönsten Landzipfel Lettlands. Sehr viele Küstenabschnitte waren zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet. Es zieht uns zum Kap Kolka, das umtoste Kap der zwei Meere, mit strengem Badeverbot, weil die herrschenden Strömungen tödlich sein können. Danach statten wir Irbene einen Besuch ab. Irbene, das wir schon während der ersten Tour kennenlernten, mit seinen Geisterhäusern und einem riesigen Radioteleskop aus Zeiten des Kalten Krieges. Russisches "Horch und Guck". 

 

Tipp
Ausführliche Infos und Tipps für die selbstgeplante Baltikum-Tour stehen kostenfrei auf www.bikerdream.de zur Verfügung.